
Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?
Schon seit vielen Generationen wird dieser Satz in Liedern oder Geschichten verwendet.
Aber wer, oder besser was ist der schwarze Mann?
Gibt es ihn überhaupt, dient er nur als Warnung für unsere lieben kleinen, nicht mit fremden zu reden oder Süßigkeiten anzunehmen?
Oder verbirgt sich vielleicht doch mehr dahinter?
Wer kennt sie nicht, die üblichen aber doch sehr spannenden Abende in Schullandheimen oder das Lagerfeuer an irgendeinem See? Man erzählt sich in kleinen Gruppen die schauerlichsten Gruselgeschichten und hat eine Menge spaß daran.
Doch in der Regel sind es eben nicht mehr als nur Geschichten.
Ich behaupte: „Ja es gibt Ihn, den schwarzen Mann!“ |
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Viele von uns haben “Ihn“ schon mit den eigenen Augen gesehen. Die meisten aber haben ihn mit dem erwachsen werden vergessen. Andere tun “Ihn“ als bösen Traum oder Sinnestäuschung ab.
Ich tue dies jedoch nicht. Beweise dass “Er“ existiert? Nein die gibt es nicht. Erstaunlich waren jedoch die vielen Berichte, von Verwandten und Freunden, welche ich unabhängig voneinander nach Geistererscheinungen in der Kindheit fragte. Diese deckten sich in vielen Fällen auf erschreckender weise mit meinen eigenen Erfahrungen die ich machen musste.
Ich bin mir sicher, dass sich der ein oder andere Leser in diesem Bericht wiederfindet. Er mag vielleicht nicht besonders spektakulär zu lesen sein oder die Gruselstimmung eines Lagerfeuerabends aufkommen lassen. Wer aber jedoch als Kind solch eine oder eine ähnliche Erfahrung machen musste,
weiß wie angsteinflößend solche Situationen sein können.
Besonders für ein Kind.
Man sagt dass besonders Kinder für Übersinnliches empfänglich sind, da sie noch mit offenen Augen durch das Leben gehen und noch die Gabe besitzen wahrhaftig zu glauben, zu sehen. |
| Rene K. (33) aus B. schrieb: Meine erste Begegnung... |
Aber genug davon. Kommen wir zu meinem ersten treffen mit dem “Schwarzen Mann.“
Es war Mitte der achtziger Jahre und ich war vielleicht ca. 8-9 Jahre alt und lebte vorübergehend bei meinen Großeltern.
Wir wohnten im Hinterhaus eines typischen Berliner Altbaus im Arbeiterviertel Tiergarten.
Es war an sich ein Abend wie jeder andere auch. Ich lag im Bett und versuchte einzuschlafen. Im Hintergrund dudelte eine Hörspielkassette vor sich hin… es war He-Man – Folge 1: “Sternenstaub“. Ich erinnere mich daran als wenn es gestern erst gewesen wäre.
Vor den Fenstern zum völlig unbeleuchteten Innenhof hing ein schwerer grüner Samtvorhang und schirmte den Raum fast gänzlich vom Mondlicht ab.
Am Fußende des großen Doppelbettes stand ein großer ca. 3m langer und 2 m hoher, weißer Kleiderschrank. Gleich daneben stand ein Schminktisch mit einem großen Spiegel,
in dem sich eine Seitenwand des Schranks spiegelte.
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| Rene K. (33) aus B. schrieb: Ein unerwartetes Wiedersehen !!! |
Es war ende der achtziger, ca. 4-5 Jahre nach meiner ersten Begegnung. Ich war ca. 13 oder 14 Jahre jung und bei meinem Cousin zu besuch. Wir wollten einen ausgedehnten Filmtag bzw. Filmabend machen und uns die Star Wars Trilogie ansehen. Als wir den letzten teil gesehen hatten war es schon zu spät um noch nach Hause fahren zu können.
Also übernachtete ich kurzerhand dort.
Es war mitten in der Nacht… vielleicht gegen 03:00 Uhr als ich wach wurde und ein dringendes Bedürfnis verspürte. Ich musste mal für kleine Jediritter. Um aber auf die Toilette zu gelangen, musste man erst durch einen dunklen Vorraum in dem es eine große Nische gab, welche von einem Vorhang verdeckt wurde und von dem insgesamt vier Türen abgingen.
Eine der Türen führte in die Küche, eine andere ins Wohnzimmer, eine in das Kinderzimmer meines Cousins und die letzte Tür führte nach draußen ins Treppenhaus.
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